Am 10. Juli 2026 fand in Mindelheim der Mannschaftswettbewerb Leichtathletik der östlichen Grundschulen im Landkreis statt. Auch unsere Schule war mit einer Mannschaft aus 14 motivierten Kindern vertreten.
In verschiedenen Disziplinen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr sportliches Können im Julius-Strohmayer-Stadion unter Beweis stellen. So traten sie unter anderem bei einer Sprint- und Geschicklichkeitsstaffel, einer Biathlonstaffel, im Weitsprung sowie in unterschiedlichen Wurfdisziplinen an. Bei bestem Sommerwetter gaben alle Kinder ihr Bestes und feuerten sich gegenseitig begeistert an. Mit großem Einsatz, Teamgeist und viel Freude meisterten sie die abwechslungsreichen Herausforderungen.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Mit nur einem Punkt Abstand zum zweiten Platz konnte das Team der Grundschule Ettringen sich die Bronzemedaille sichern.

Herzlichen Glückwunsch an:
Hanna Bartels, Louis Henkel, Vincent Konrad, Carlotta Lang, Elina Leder, Patrick Merkle, David Rüger, Laura Rüger, Matthias Scharnagl, Melanie Schorer, Elisa Seibel, Jonah Senner, Leonie Walter und Joscha Winter
Drei Tage, die in Erinnerung bleiben werden: Vom 6. bis zum 8. Juli 2026 hieß es für unsere 6. Klasse „Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Tannheimer Tal“. Was als Schullandheim geplant war, entwickelte sich zu einer Reise, die den Zusammenhalt der Gruppe auf eine neue Ebene hob.
Montag: Ankunft, erste Schritte und die “Halli Galli”-Nacht
Schon der Anreise-Montag zeigte, dass hier eine Gemeinschaft am Werk ist. Beim gemeinsamen Einkauf im Supermarkt mussten erste Entscheidungen für das leibliche Wohl getroffen werden – Alex erinnert sich heute noch gerne daran: „Mein persönliches Lieblingsessen war der Döner vom Abschluss, aber die selbstgekochten Nudeln am ersten Tag waren auch richtig lecker!“
Direkt danach folgte die Wanderung zum Vilsalpsee. Annika beschreibt den Ausflug so: „Am Ende wartete ein wunderschöner Wasserfall. Ein paar Kinder sind dort sogar ein Stück hochgeklettert! Nach etwa 45 Minuten Staunen und Naturgenießen sind wir zurückgelaufen – es war einfach unglaublich schön und ruhig.“
Dass Wandern auch seine Tücken hat, erlebte die Klasse hautnah: „Irgendwann während der Wanderung sind einem Mitschüler die Schuhe komplett auseinandergefallen“, erzählt Charlie lachend, „er musste sie dann mit Klebeband fixen – das sah vielleicht lustig aus!“
Am Abend war Teamwork am Wrap-Stand gefragt. Doch das echte Highlight fand (aus Sicht der Schüler zumindest) erst statt, als die Lehrer offiziell „Gute Nacht“ sagten. Thomas grinst heute noch bei der Erinnerung: „In der Nacht war es total lustig, die Mädels sind zu uns ins Zimmer geschlichen – das war wirklich witzig!“ Dass wir Lehrkräfte das „Halli Galli“ angeblich nicht bemerkt haben, ist für die Schüler der absolute Triumph der Woche.
Dienstag: Gipfelsturm und Schmuggler-Geheimnisse
Was als Spaziergang geplant war, wurde zur Bergbesteigung. Während eine Gruppe zum Schmugglersee wanderte, bewiesen einige Schüler echten Ehrgeiz. Anna schwärmt vom Gipfel des Iselers (1.876 m): „Als wir oben am Gipfelkreuz ankamen, haben wir ein kleines Buch in einem Briefkasten gefunden. Wir haben direkt unsere Namen und unsere Schule dort verewigt – jetzt weiß jeder, dass wir da waren!“
Der Blick vom Schmugglersee war dann die Krönung. Die sonst so lebhafte Gruppe kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus – und einige wurden beim Baden im eiskalten Bergsee zu „Eisbären“.

Der Abend mit der Fackelwanderung war dann das emotionale Kontrastprogramm: Als wir Lehrer uns im dunklen Wald kurz versteckten, verwandelten sich unsere „Coolen“ in eine Gruppe schüchterner Abenteurer, die eng zusammenrückten. Dass sie danach freiwillig ins Bett gingen, war der beste Beweis für einen gelungenen Tag.
Mittwoch: Abschied und Döner-Glück
Nach dem Hüttenputz endete die Reise mit dem, was Kira als ihr kulinarisches Highlight bezeichnete: Einem gemeinsamen Döner in Türkheim. Ein perfekter Abschluss für eine Reise, die zeigte, dass Schule weit mehr sein kann als Tafel und Buch.
Ein kleines Dankeschön!
Ein solches Schullandheim ist nur durch tatkräftige Unterstützung möglich. Ein herzliches Dankeschön an Julia Wiethäuper und Chris Walter. Eure Hilfe hat diese Fahrt erst ermöglicht und so viel entspannter gemacht.
Fazit:
Wenn wir auf diese drei Tage zurückblicken, dann bleibt nicht nur die Erinnerung an atemberaubende Gipfel und den eisigen See. Was wirklich zählt, ist das, was in diesen 72 Stunden zwischen den Zeilen passiert, ist: Wie aus einer Gruppe von Schülern ein Team wurde, das sich gegenseitig unterstützt, gemeinsam über Pannen lacht und zusammen über sich hinauswächst. Dieses Schullandheim hat unsere Klassengemeinschaft nachhaltig gestärkt und uns gezeigt, dass Schule dann am schönsten ist, wenn wir gemeinsam neue Wege erkunden. Wir kommen nicht nur erschöpft, sondern um wertvolle Erfahrungen reicher zurück.
Schade, dass ihr nächstes Jahr nicht mehr hier seid!
Viele Grüße M. Schuster
Vom 6. bis 10. Juli 2026 nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen an der Woche der Berufsorientierung im Berufsbildungswerk St. Elisabeth im Augsburger Univiertel teil. Täglich erhielten sie die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder praxisnah kennenzulernen und ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten zu erproben.
Bereits drei Wochen zuvor hatten die Jugendlichen im Rahmen einer Potenzialanalyse ihre persönlichen Stärken kennengelernt. Auf dieser Grundlage wurden sie den für sie geeigneten Arbeitsbereichen zugeteilt. Ziel der Berufsorientierungswoche war es, unterschiedliche Berufsfelder praktisch zu erleben und herauszufinden, welche Tätigkeiten den eigenen Interessen und Fähigkeiten entsprechen.
Am Montag und Dienstag arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Hauswirtschaft, Holzverarbeitung sowie Gartenbau. Von Mittwoch bis Freitag wechselten die Gruppen in die Bereiche Metall, Farbe und Handel, sodass alle Jugendlichen im Laufe der Woche vielfältige praktische Erfahrungen sammeln konnten.
In der Gärtnerei wurden Beete umgegraben, ein Weg neu mit Kies unterfüttert und Blumentöpfe bepflanzt. In der Holzwerkstatt entstanden dekorative Untersetzer für heiße Töpfe sowie kleine Miniatur-Basketballkörbe. Im Bereich Hauswirtschaft bereiteten die Schülerinnen und Schüler unter anderem süße Partyhörnchen und Wraps zu.

Auch in den weiteren Werkstätten wurde mit großem Engagement gearbeitet. In der Malerwerkstatt gestalteten die Jugendlichen großformatige Schachbrettmuster auf Leinwänden. In der Metallwerkstatt fertigten sie Flaschenöffner an, während im Bereich Handel Grundlagen des Handels sowie typische Arbeitsabläufe im Verkauf simuliert wurden.


Die Pausen verbrachten die Schülerinnen und Schüler auf dem weitläufigen Gelände des Berufsbildungswerks. Neben zahlreichen Bewegungsmöglichkeiten standen ihnen die Brotzeitoase sowie das Casino offen, in denen sie sich mit frischen Speisen und Getränken stärken konnten.
Viele Jugendliche hatten sichtlich Freude an den abwechslungsreichen Aufgaben und waren stolz darauf, ihre selbst hergestellten Werkstücke mit nach Hause nehmen zu können. So fanden unter anderem bepflanzte Blumentöpfe, Miniatur-Basketballkörbe, Flaschenöffner oder selbst gefertigte Untersetzer ihren Weg nach Hause und erinnerten an eine abwechslungsreiche Woche.
Ein wichtiger Bestandteil der Berufsorientierungsmaßnahme waren außerdem die individuellen Rückmeldegespräche, die in der darauffolgenden Woche an der Schule stattfanden. In rund dreißigminütigen Gesprächen erhielten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Leiterin der Maßnahme, Frau Zeller, eine ausführliche Einschätzung ihrer Stärken, ihrer Arbeitsweise und ihrer Eignung für die einzelnen Berufsfelder. Diese persönlichen Rückmeldungen boten den Jugendlichen wertvolle Orientierung für ihre weitere Berufsfindung und halfen ihnen dabei, ihre Fähigkeiten und Interessen noch besser einzuschätzen.
Besonders wertvoll war für viele Schülerinnen und Schüler die Erfahrung, sich in unterschiedlichen Berufsfeldern praktisch ausprobieren zu können. Einige entdeckten dabei neue Interessen oder Talente, andere stellten fest, dass bestimmte Tätigkeiten nicht ihren Vorstellungen entsprachen. Auch diese Erkenntnis ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer passenden Ausbildungs- und Berufswahl. Insgesamt bot die Woche der Berufsorientierung allen Beteiligten wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt und unterstützte die Jugendlichen dabei, ihre berufliche Zukunft bewusster und fundierter zu planen.
(Sebastian Koch)
„Ich bin so stolz, dass ich sooo weit gesprungen bin!“, meinte eine Schülerin aus der 3. Klasse nach den Bundesjugendspielen.
Bei bestem Wetter zeigten am Montag, 6. Juli 2026 die Schülerinnen und Schüler, was in ihnen beim Sprinten, Springen und Werfen steckt. Unterstützt wurden sie von ihren Lehrerinnen und den Neuntklässlern. Sie bereiteten zusammen mit der Sportlehrerin Frau Stuhler die Wettkampfanlagen vor und nahmen die Ergebnisse ab. Mit Begeisterung waren die Mädchen und Jungen dabei. Jetzt freuen sie sich auf die Siegerehrung am Montag, 27. Juli 2026, bei der es für die besten Sportler Medaillen und Pokale gibt.


