Am 29. April 2026 war das DFB-Mobil zu Gast an der Grundschule Ettringen und sorgte für einen besonderen sportlichen Vormittag. Die Klassen 3, die Kombiklasse 3/4 sowie die Klasse 4 durften dabei an einer professionell gestalteten Trainingseinheit teilnehmen.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist der größte Sportfachverband Deutschlands und verfolgt das Ziel, den Fußball in allen Alters- und Leistungsstufen zu fördern. Dabei steht nicht nur die sportliche Entwicklung im Vordergrund, sondern auch Werte wie Teamgeist, Fairness, Respekt und Freude an der Bewegung. Genau diese Philosophie wird durch das DFB-Mobil direkt in Schulen und Vereine getragen.
Fußball spielt auch im schulischen Kontext eine wichtige Rolle. Neben der Förderung von Ausdauer, Koordination und Geschicklichkeit stärkt er vor allem soziale Kompetenzen wie Zusammenarbeit, Rücksichtnahme und das Einhalten von Regeln. Gerade im Mannschaftssport lernen die Kinder, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam Ziele zu erreichen.
Das DFB-Mobil bietet hierfür ein besonderes Konzept: In einer praxisnahen Trainingseinheit erleben die Schüler abwechslungsreiche Übungen und Spielformen, bei denen sie spielerisch ihre fußballerischen Fähigkeiten verbessern können. Gleichzeitig erhalten Lehrkräfte und Vereinsvertreter wertvolle Einblicke in moderne Trainingsmethoden.

Bereits im Vorfeld war das DFB-Mobil beim TSV Ettringen im Einsatz, wo auch angehende Trainer von den Inhalten profitieren konnten und einen Einblick in die Trainingsphilosophie des DFB erhielten.
An der Grundschule Ettringen leiteten die beiden Trainer Charly Ritter und Matthias Schuster die Einheiten, unterstützt von Chris Walter. Mit viel Engagement und Fachwissen gestalteten sie ein motivierendes Training, bei dem alle Kinder aktiv eingebunden waren.

3. Klasse Klasse 3/4 4. Klasse
Der Tag war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Schüler hatten große Freude an der Bewegung, konnten neue Erfahrungen sammeln und nahmen viele positive Eindrücke mit. Das DFB-Mobil hinterließ damit nicht nur sportlich, sondern auch im Hinblick auf Teamgeist und Gemeinschaft einen bleibenden Eindruck.
Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie – James Daniel 
Anlässlich des Welttags des Buches am 23. April 2026 stand bei uns erneut ein ganz besonderes Projekt auf dem Programm – bereits zum zweiten Mal besuchten unsere Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klassen die Kindergärten in Ettringen und Siebnach, um dort als Vorlesepaten für die Kleinen aktiv zu werden. Ausgestattet mit ihren Lieblingsbüchern präsentierten unsere Kinder den Kindergartenkindern ihre Werke und tauchten gemeinsam in die Welt der Geschichten ein. Es war erneut beeindruckend zu beobachten, mit welcher Begeisterung und Sorgfalt unsere Erst- und Zweitklässler ihre Bücher vorstellten.


Das Vorlesen war jedoch nur der Auftakt. Im Anschluss an die Buchvorstellungen blieb viel Zeit für das, was an diesem Tag mindestens genauso wichtig war: das gemeinsame Miteinander. Es wurde zusammen gespielt, gelacht und die Zeit intensiv genutzt, um den Übergang vom Kindergarten zur Schule auf eine spielerische und herzliche Weise zu begleiten. Die Rückmeldungen der Kindergartenkinder waren durchweg positiv – die Freude über den Besuch der „Großen“ war bei allen Beteiligten deutlich spürbar. Dass wir dieses Projekt bereits im zweiten Jahr fortführen konnten, zeigt, wie wertvoll dieser Austausch für beide Seiten ist.
Ein solches Projekt lebt von der Gemeinschaft. Ein herzliches Dankeschön gilt daher dem Elternbeirat sowie den Begleitpersonen aus Siebnach und Traunried, die das Vorleseprojekt auch in diesem Jahr tatkräftig unterstützt und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Ohne dieses Engagement wäre dieser erfolgreiche Tag in dieser Form nicht möglich gewesen.
Straubing/Ettringen – Großer Erfolg für die Grund- und Mittelschule Ettringen: Im Rahmen der Bayerischen Verkehrssicherheitskonferenz in Straubing wurde das Schulprojekt „GemeinsamAKTIV“ mit dem Verkehrssicherheitspreis 2026 der Versicherungskammer Stiftung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und würdigt herausragendes Engagement für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Das Projekt verbindet Bewegung, Sport und Verkehrserziehung auf innovative Weise. Schülerinnen und Schüler lernen praxisnah den sicheren Umgang mit dem Fahrrad, verbessern ihre motorischen Fähigkeiten und entwickeln gleichzeitig ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr.
Bei der Preisverleihung waren zahlreiche Vertreter aus Schule, Sport und Politik anwesend: Projektinitiator Chris Walter, Schulleiterin Dolores Kowalski, Bürgermeister Robert Sturm, die Kreisvorsitzende der Bayerischen Sportjugend Josy Schiebel, ihr Stellvertreter Alexander Heintze sowie Benny Adelwarth, Vorsitzender des BLSV im Kreis Unterallgäu.

Passgenau zur Ausschreibung: „Miteinander mobil!“
Besonders hervorgehoben wurde, dass „GemeinsamAKTIV“ in idealer Weise die Zielsetzung des Preises erfüllt. Der Bayerische Verkehrssicherheitspreis steht unter dem Motto „Miteinander mobil!“ und verfolgt das Ziel, ein faires, achtsames und respektvolles Verhalten aller Verkehrsteilnehmer zu fördern und so Unfälle zu vermeiden.
Genau hier setzt das Ettringer Projekt an:
- durch gezielte Fahrradtrainings werden Kinder frühzeitig für sicheres Verhalten im Straßenverkehr sensibilisiert.
- das Projekt stärkt insbesondere Radfahrer als vulnerable Verkehrsteilnehmer – ein zentrales Kriterium der Ausschreibung.
- gleichzeitig fördert „GemeinsamAKTIV“ nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität im Alltag und in der Freizeit.
Auch der Ansatz, Bewegung, Schulung und praktische Anwendung zu verbinden, entspricht den Anforderungen der Ausschreibung, die ausdrücklich Projekte würdigt, die durch Trainings, Kampagnen oder Initiativen die Verkehrssicherheit für alle Altersgruppen verbessern.
Damit steht das Projekt beispielhaft für moderne Verkehrserziehung: lebensnah, aktiv und nachhaltig.
Preisgeld fließt direkt in die Weiterentwicklung
Die 5.000 Euro Preisgeld werden vollständig in das Projekt reinvestiert. Geplant ist die Anschaffung neuer Materialien sowie eines Anhängers zum Transport mehrerer Fahrräder, um noch mehr Grundschulen einzubinden.
Zudem wird der Bereich Mountainbike weiter ausgebaut. Wettbewerbe an weiterführenden Schulen sind bereits in Planung. Höhepunkte werden die schwäbischen Meisterschaften im Mai in Burgau sowie die Teilnahme an der Deutschen Schulsportmeisterschaft im September in Nürnberg sein.
Vorbild für ganz Bayern
Mit der Auszeichnung erhält „GemeinsamAKTIV“ nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch eine besondere Anerkennung als Best-Practice-Beispiel. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie schulische Bildung, Sport und Verkehrssicherheit sinnvoll miteinander verknüpft werden können – ganz im Sinne der Ausschreibung, die innovative und nachhaltige Konzepte für eine sichere Mobilität in Bayern sucht.
Für die Schule Ettringen und alle Beteiligten ist der Preis zugleich Bestätigung und Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen – für mehr Sicherheit, Bewegung und Verantwortung im Straßenverkehr.
Am 16. April 2026 unternahmen die 8. und 9. Klasse unserer Schule eine Exkursion zur Europäischen Holocaust-Gedenkstätte in der Nähe von Landsberg am Lech. Ziel des Ausflugs war es, mehr über die Geschichte des Nationalsozialismus und insbesondere über das ehemalige Außenlager Kaufering VII zu erfahren.
Das Lager Kaufering VII war eines von vielen Außenlagern des Konzentrationslagers Dachau. In diesem Lager waren hauptsächlich jüdische Gefangene inhaftiert. Sie mussten unter unmenschlichen Bedingungen schwerste körperliche Arbeit verrichten. Ein Großteil ihrer Arbeit bestand im Bau von Bunkern, die für militärische Zwecke genutzt werden sollten.

Die Lebensbedingungen im Lager waren äußerst schlecht. Das Essen kam meist aus dem Hauptlager Dachau. Bis es jedoch in Kaufering ankam, war es oft bereits verdorben oder verschimmelt. Zudem war die Menge der Nahrung viel zu gering, sodass viele Gefangene an Hunger und Unterernährung starben. Auch die Unterkünfte waren sehr beengt und unhygienisch. Diese Zustände waren typisch für sogenannte Arbeitslager in der Zeit des Nationalsozialismus.



Während der Exkursion wurde uns deutlich, wie hart und unmenschlich das Leben der Gefangenen war. Besonders eindrücklich war es, die Überreste des Lagers zu sehen und sich vorzustellen, unter welchen Bedingungen die Menschen dort leben mussten.
Zusammenfassend war die Exkursion sehr lehrreich und hat uns geholfen, die Geschichte besser zu verstehen. Sie hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich an diese Zeit zu erinnern, damit sich solche Verbrechen nie wiederholen.
