Im Herbst unternahmen die Klassen 3/4 und 4 einen spannenden Ausflug zur Ausstellung „Wasser in Stadt, Land und Fluss“ im Schulmuseum Ichenhausen. Der Start in den Tag verlief allerdings etwas holprig: Unser eigentlich gebuchtes Busunternehmen hatte uns vergessen. Für einen Moment schien der Ausflug tatsächlich „ins Wasser zu fallen“.
Zum Glück konnten wir kurzfristig über ein anderes Busunternehmen einen Ersatzbus bekommen. Mit deutlicher Verspätung – aber erleichtert – machten wir uns schließlich auf den Weg und erreichten das Museum.

Vor Ort erwarteten die Kinder zwei abwechslungsreiche Stationen:
An der Kreativstation durften sie gemeinsam ein großes Gemeinschafts-kunstwerk gestalten: Fische, die in unseren heimischen Flüssen leben, wurden mithilfe von Beize, Wachsmalkreiden, Butterbrotpapier und Bleistiften künstlerisch zum Leben erweckt. Die Kinder waren mit großer Freude und Fantasie dabei.

Die zweite Station widmete sich inhaltlich dem Thema Stadt, Land, Wasser. An mehreren Lernstationen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie zum Beispiel eine „Schwammstadt“ funktioniert, wie Tiere auf den Feldern leben und welche Fischarten in unseren Bächen und Flüssen vorkommen.
Jede Station war nach einem festen Ablauf aufgebaut: Zunächst gab es eine kurze Einführung, anschließend ein passendes Spiel – etwa der Bau einer Schwammstadt, ein Puzzle oder ein Spielbrett mit Würfelfeldern. Am Ende durfte jede Gruppe ein Quiz lösen und Punkte sammeln.


Der Ausflug war für alle Kinder ein besonderes Erlebnis. Sie lernten viel über das Element Wasser und die faszinierende Fischwelt und trotz des chaotischen Starts kamen schließlich alle zufrieden wieder an der Schule an. So konnten wir mit guter Laune und vielen neuen Eindrücken ins Wochenende starten.
Im Rahmen eines pädagogischen Tages nahm die 6. Klasse am 16. Dezember 2025 unter der Leitung von Frau Fischer an verschiedenen Kooperationsspielen zur Stärkung der Klassengemeinschaft teil. Ziel dieses Tages war es, das Miteinander zu fördern und den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie wichtig Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und Vertrauen sind.
In abwechslungsreichen Aufgaben mussten die Kinder ihr Teamvermögen unter Beweis stellen. So galt es unter anderem, Aufgaben ohne zu sprechen zu lösen, Türme aus unterschiedlichen Materialien zu bauen oder Geschicklichkeits-übungen gemeinsam zu bewältigen. Dabei wurde schnell deutlich, dass diese Herausforderungen nur dann erfolgreich gemeistert werden konnten, wenn alle gut zusammenarbeiteten und aufeinander achteten.
Die Schüler stießen dabei auch an ihre Grenzen – sei es durch ungewohnte Regeln, Zeitdruck oder unterschiedliche Herangehensweisen. Gerade diese Situationen boten jedoch wertvolle Lernchancen. Die Kinder erfuhren, wie wichtig es ist, geduldig zu bleiben, anderen zuzuhören und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Viele konnten dabei neue Seiten an sich selbst und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern entdecken.

Am Ende des Tages wurde deutlich, dass die Klasse als Team deutlich mehr erreichen kann als jeder Einzelne für sich. Der pädagogische Tag trug so nicht nur zur Stärkung des Zusammenhalts bei, sondern förderte auch das Bewusstsein für Verantwortung, Respekt und gegenseitige Unterstützung – wichtige Grundlagen für ein gutes Klassenklima.
Am 9. Oktober 2025 besuchte die 8. Klasse die Bücherei im Gelben Haus. Viele Schülerinnen und Schüler lesen nur selten, was sich oft auf ihre Lesegeschwindigkeit und -flüssigkeit auswirkt. Um das Lesen zu fördern, wählte jede Schülerin und jeder Schüler ein Buch aus. Die Auswahl umfasste verschiedene Genres wie Action, Romane und Fantasy.
Im Anschluss an den Büchereibesuch hatte die Klasse 10 Minuten Lesezeit im Klassenzimmer, um sich mit dem ausgewählten Buch vertraut zu machen. Ziel war es, die Lesekompetenz zu stärken und die Freude am Lesen zu wecken.
Als besondere Aufgabe bereiteten die Schülerinnen und Schüler in den folgenden Wochen eine Präsentation über ihr Buch vor. Dabei stellten sie den Inhalt vor und erklärten, worum es in der Geschichte geht. Die Präsentationen flossen in die Bewertung ein und boten die Möglichkeit, eine gute Note zu erzielen. Die Bücher blieben bis zur jeweiligen Präsentation im Besitz der Schülerinnen und Schüler.

„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ – Aldous Huxley
Ab November 2025 wird an der Grundschule Ettringen das Projekt „Lesepaten“ unter der Organisation von Schaffenslust und der engagierten Koordinatorin Frau Isabella Steuer durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, die Lesemotivation und Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler durch regelmäßige Leseförderung zu stärken.
Ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten aus der Gemeinde unterstützen dabei die Kinder der Grundschulklassen mit viel Engagement und Freude am Lesen. Durch diese wertvolle Zusammenarbeit wird nicht nur die Lesefertigkeit der Kinder verbessert, sondern auch ihre Begeisterung für Bücher geweckt.
Ein herzlicher Dank gilt den Lesepatinnen und Lesepaten Maria Menzinger, Karin Eismann, Theresia Kienle, Maria Senner und Josef Brandlmeier für ihren tatkräftigen Einsatz sowie die gute Kooperation mit den Lehrkräften der Grundschule.

