Am 27. Januar 2026 durften wir die Zahnärztin Frau Amberger bei uns an der Schule begrüßen. Im Rahmen des Programms der LAGZ (Landesarbeits-gemeinschaft Zahngesundheit) besuchte sie die Klassen 1a, 1b, 1c sowie die Klasse 2d, um den Kindern auf spielerische Weise die Wichtigkeit der Zahngesundheit näherzubringen. In drei spannenden Themenschwerpunkten lernten die Schülerinnen und Schüler alles, was für gesunde Zähne wichtig ist:
- Warum müssen wir Zähne putzen – und Tiere nicht?
Zuerst klärte Frau Amberger eine lustige Frage: Warum sieht man eigentlich nie einen Hasen auf dem Feld, der sich die Zähne putzt? Die Antwort war schnell gefunden: Tiere und unsere Vorfahren, die Neandertaler, kannten weder Süßigkeiten noch Fast Food. Besonders eindrucksvoll war ein Bild von Neandertalern, die völlig verwirrt vor einem Supermarktregal voller Süßigkeiten standen. Da wir heute jedoch gerne naschen, müssen wir unsere Zähne schützen, da der Zucker den Zähnen schadet.
- Was passiert auf den Zähnen? (Hacki und Backi)
Anhand von Bildern beobachteten die Kinder ganz genau, was im Mund geschieht, wenn wir Süßes essen. Dabei lernten sie die Bakterien „Hacki“ und „Backi“ kennen. Frau Amberger erklärte den Prozess in vier deutlichen Schritten: 1. Es bildet sich Zahnbelag. 2. Die Bakterien fressen den Zucker auf dem Zahn. 3. Danach „urinieren“ die Bakterien Säure. 4. Diese Säure zerstört schließlich den Zahn und lässt Löcher entstehen.
- Wie putzt man Zähne richtig?
Damit es gar nicht erst so weit kommt, wurde zum Abschluss die richtige Putztechnik trainiert. Frau Amberger besprach mit den Kindern die KAI-Zahnputzregel (Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen). Ein wichtiger Tipp der Expertin: Man sollte immer hinten bei den Backenzähnen beginnen, da diese besonders gründlich gereinigt werden müssen. Auch die regelmäßige Nutzung von Zahnseide wurde den Kindern ans Herz gelegt.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Amberger für den Besuch und die tollen Tipps, mit denen das Zähneputzen jetzt sicher noch besser klappt!
Am Sonntagabend, den 25. Januar 2026, hat unsere Lehrerin Frau Vogt ganz spontan entschieden, dass wir am nächsten Tag Sportunterricht draußen machen. Der Grund war ein plötzlicher Wintereinbruch – überall lag Schnee! Natürlich waren wir sofort begeistert.
Am Montag kamen alle Kinder der Klasse 3/4 warm eingepackt in die Schule. Wir hatten dicke Jacken, Mützen, Handschuhe und natürlich unsere Schlitten, Bobs oder andere Rutschgefährte dabei. Leider hatte es in der Nacht schon angefangen zu regnen. Der Schnee war dadurch ziemlich nass – aber das hat uns nicht aufgehalten!
Gleich am Morgen gingen wir zusammen zum Schlittenberg. Dort sind wir mit unseren Bobs den Hügel hinuntergesaust. Manche von uns haben sogar eine kleine Schanze gebaut. Das war besonders aufregend! Trotz Kälte und Nässe hatten wir richtig viel Spaß und haben es lange draußen ausgehalten.

Danach freuten wir uns aber auch auf das warme Klassenzimmer. An der Heizung konnten wir uns wieder aufwärmen. Mit kniffligen Matheaufgaben ging es dann weiter. Bald rauchten nicht nur unsere nassen Handschuhe auf der Heizung, sondern auch unsere Köpfe vom vielen Nachdenken!
Mittags war der Schnee schon fast wieder geschmolzen. Deshalb sind wir froh, dass wir die Gelegenheit genutzt haben.
Im Rahmen der Ausbildung zu Streitschlichtern nahmen Schülerinnen und Schüler (die Klassensprecher u.a.) der Mittelschule an einem zweitägigen Workshop teil. Ziel war es, grundlegende Kompetenzen im Umgang mit Konflikten und Streitigkeiten zu erwerben. Dadurch können sie bei auftretenden Konflikten innerhalb der Schule erfolgreich vermitteln und so zu einem guten Klassen- und Schulklima beitragen.
Am ersten Tag setzten sich die Teilnehmenden mit den Unterschieden zwischen Streit und Konflikt auseinander und erarbeiteten gemeinsam wichtige Regeln für eine gelingende Streitschlichtung. Durch praktische Übungen und Rollenspiele lernten sie, aktiv zuzuhören, respektvoll zu kommunizieren und unterschiedliche Sichtweisen wahrzunehmen.
Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf der Anwendung der erlernten Fähigkeiten. In Partner- und Gruppenarbeiten übten die Schülerinnen und Schüler anhand konkreter Fallbeispiele die Durchführung von Schlichtungsgesprächen.
In den Pausen wurde viel gespielt, gesprochen und der Spaß stand im Vordergrund, um ein positives Gruppengefühl und Bildung herzustellen.
Die Teilnehmenden zeigten großes Engagement und brachten tolle Vorschläge und Anregungen ein um ein gutes Verständnis für ihre zukünftige Rolle als Streitschlichter zu entwickeln.

Julia Wiethäuper, Schulsozialarbeit
Jeden Mittwoch in den Wintermonaten trifft sich die Eislauf-AG unserer Schule in der Eishalle in Türkheim. Unter der Leitung der beiden Lehrkräfte Herrn Walter und Herrn Schuster und mit tatkräftiger Unterstützung engagierter Eltern wird es so möglich, dass über 50 Grund- und Mittelschüler gemeinsam am Nachmittag aufs Eis gehen können.
Das Angebot ist dabei vielseitig gestaltet. Neben freiem Eislaufen haben die Kinder die Möglichkeit, gezielt an ihrer Technik zu arbeiten, Eishockey zu spielen oder verschiedene Parcours zu durchfahren. So findet jeder einen passenden Zugang – egal, ob Anfänger oder bereits sicher auf den Kufen unterwegs.
Im Mittelpunkt steht der Spaß an der Bewegung, und genau das ist bei jeder Einheit deutlich zu spüren. Mit viel Freude und Motivation sind die Schüler auf dem Eis aktiv. Gleichzeitig entsteht eine sehr positive Atmosphäre, in der gegenseitige Unterstützung ganz selbstverständlich ist. Besonders die älteren Kinder übernehmen Verantwortung, helfen den Jüngeren beim Schuhbinden oder geben ihnen Sicherheit auf dem Eis.
Gerade dieser Umgang miteinander macht die Eislauf-AG zu etwas Besonderem. Teamgeist, Rücksichtnahme und Zusammenhalt werden hier ganz praktisch erlebt und gestärkt. Die Kinder lernen, aufeinander zu achten und sich gegenseitig zu unterstützen – unabhängig von Alter oder Können.
So trägt die Eislauf-AG nicht nur zur sportlichen Förderung bei, sondern stärkt auch den schulischen Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl über Klassenstufen hinweg.

