Im HSU Unterricht beschäftigten sich alle 1/2 Klassen mit dem Thema Müll. Passend dazu bekamen wir auch Besuch vom BUND Naturschutz. Wir konnten die Umweltverschmutzung durch den Müll selbst erleben. Welche Wege der Müll durch die Natur – mithilfe von Luft und Wasser – nimmt, merkten wir, indem wir diese mit eigenem Müll nachvollzogen. Wir trugen den Müll selbst durch Wind und Gewässer und fanden so heraus, wie er letztendlich im Meer landet. Danach beschäftigten wir uns noch genauer mit dem Müll und fanden heraus, dass es viele umwelt- und ressourcenfreundliche Alternativen gibt, mit denen man Müll reduzieren kann. Zum Abschluss lernten wir, dass es verschiedene Recycling-Kreis-läufe gibt, die anhand von verschiedenen Zeichen erkannt werden können.

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Eins haben wir uns gut gemerkt: Der beste Müll ist kein Müll!

Alles begann mit dem Eichen-Prozessionsspinner. Die Raupen dieses Schmetterlings wurden entlang des Fahrradwegs Richtung Kirch-Siebnach bis nach Traunried gesichtet. Der Kontakt mit diesen Raupen bzw. mit den Brennhaaren der Raupe kann beim Menschen zu starken allergischen Reaktionen, der sogenannten Raupendermatitis, führen. Die Raupenhaare brechen leicht, behalten ihre toxische Wirkung jedoch weiter bei.

Für den Eichen-Prozessionsspinner gibt es mehrere natürliche Feinde, zum Beispiel die Blaumeise. Blaumeisen können daher als natürliche Maßnahme zur Bekämpfung des Eichen-Prozessionsspinners eingesetzt werden. So kam es, dass unser Bürgermeisters unserer Schule den Auftrag erteilte, Nistkästen für Blaumeisen zu bauen. Mit den Nistkästen können Brutplätze für Blaumeisen und andere Höhlenbrüter geschaffen werden.

Die Planung und Herstellung der Nistkästen wurde von den Schülern und Schülerinnen des Berufsorientierenden Zweigs „Technik“ der 9. Jahrgangsstufe übernommen. Aufgrund der Pandemie konnten die Nistkästen nicht vollständig von den 9.-Klässlern zusammengebaut werden. Freundlicherweise hat unser Hausmeister, Herr Schwarzenbacher, diese Aufgabe übernommen. Herzlichen Dank dafür!

So konnten im Frühjahr 30 Nistkästen in den betroffenen Gebieten aufgehängt werden. Inzwischen sind die meisten Kästen bezogen. Wir hoffen, die Meisen lassen sich den Eichen-Prozessionsspinner schmecken!

   
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