Es war wieder eine kleine, aber feine Feier. Sie begann um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in St. Martin. Anschließend wurden nach einigen feierlichen Worten durch Rektorin Dolores Kowalski und Bürgermeister Robert Sturm die Zeugnisse überreicht.Wir bedanken uns bei Frau Striebel, die die Feier musikalisch umrahmte.

Abschluss 1

Wie es schon Tradition in Ettringen ist, wurden die drei Besten vom Elternbeirat, vertreten durch die Vorsitzende Frau Simone Basgier, geehrt: Johanna Dietmayer, Marcel Lutzenberger und Juliana Baur.

Abschluss 2

Die 6. Klasse der Albert-Schweitzer-Mittelschule in Ettringen erlebt, wie Papierherstellung funktioniert

An den bayerischen Mittelschulen wird im Fach Wirtschaft und Beruf erklärt, was man an einem Tag in einer Papierfabrik alles erleben kann. Frau Striebel, die Fachlehrerin an der Ettringer Mittelschule, nutzte die Gelegenheit, am Ort eine Papierfabrik zu haben, und organisierte für ihre Klasse einen echten Tag in der Papierfabrik:

Bei sonnigem Wetter ging es für die Jugendlichen zu Fuß von der Mittelschule bis zur Gebr. Lang GmbH Papierfabrik, einem Werk der finnischen UPM Kymmene Gruppe.

Zuerst gab es eine Sicherheitsunterweisung durch Sicherheitsfachkraft Gerhard Koob, der betonte: „Die Regeln hier sind wichtig und jeder muss sie beachten!“

„Wir haben vor der Betriebsbesichtigung die Lehrmaterialien durchgearbeitet und einen Film über die Gebr. Lang GmbH und die Papierproduktion angesehen. Um die Kinder auf ihre erste Betriebsbesichtigung vorzubereiten, wurde im Unterricht besprochen, wie man sich in einem Unternehmen verhält und welche Regeln bei UPM in Ettringen einzuhalten sind“, so Frau Striebel. „Außerdem haben sich die Kinder viele Fragen überlegt.“

Die meisten Fragen wurden bereits während dem Rundgang beantwortet. Der führte die Besuchergruppe an großen Altpapier- und Holzmengen vorbei, gab einen Blick auf die große Produktionsmaschine und das Fertigwarenlager frei und zeigte sogar den Bahnanschluss auf dem eigenen Gelände. So erfuhren die jungen Besucher beispielsweise, dass es die Papierfabrik in Ettringen bereits seit 1897 gibt und heute am Standort täglich rund 800 t Altpapier benötigt werden, um rund 300.000 t Papier jährlich zu produzieren.

Mathias Moer, Tagwerkführer für Halbstoffe, hat mit seinem Team extra zermahlenes Altpapier und zermahlenes Holz vorbereitet, welches die Kinder anfassen durften.

Etwas Englisch – wichtig bei einem internationalen Konzern - konnte Personalleiterin Melanie Gehl bei den 6.-Klässlern testen: „UPM steht für United Paper Mill. Das Wort Mill – also Mühle - wird mit Papierfabrik übersetzt, da Papierfabriken ihren Ursprung im Zermahlen von Holz haben.“

Beim Anblick der großen Maschinen waren Kinder und Lehrerin gleichsam beeindruckt. Die Kinder stellten fest: „Das war ein wirklich interessanter Tag! Am besten hat uns der große Radlader gefallen – hier hat die ganze Klasse in einer Schaufel Platz.“ Ein paar Kinder sind überzeugt: „Wenn wir im nächsten Jahr ein Praktikum machen, kommen wir wieder!“.

   
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