Alles begann mit dem Eichen-Prozessionsspinner. Die Raupen dieses Schmetterlings wurden entlang des Fahrradwegs Richtung Kirch-Siebnach bis nach Traunried gesichtet. Der Kontakt mit diesen Raupen bzw. mit den Brennhaaren der Raupe kann beim Menschen zu starken allergischen Reaktionen, der sogenannten Raupendermatitis, führen. Die Raupenhaare brechen leicht, behalten ihre toxische Wirkung jedoch weiter bei.

Für den Eichen-Prozessionsspinner gibt es mehrere natürliche Feinde, zum Beispiel die Blaumeise. Blaumeisen können daher als natürliche Maßnahme zur Bekämpfung des Eichen-Prozessionsspinners eingesetzt werden. So kam es, dass unser Bürgermeisters unserer Schule den Auftrag erteilte, Nistkästen für Blaumeisen zu bauen. Mit den Nistkästen können Brutplätze für Blaumeisen und andere Höhlenbrüter geschaffen werden.

Die Planung und Herstellung der Nistkästen wurde von den Schülern und Schülerinnen des Berufsorientierenden Zweigs „Technik“ der 9. Jahrgangsstufe übernommen. Aufgrund der Pandemie konnten die Nistkästen nicht vollständig von den 9.-Klässlern zusammengebaut werden. Freundlicherweise hat unser Hausmeister, Herr Schwarzenbacher, diese Aufgabe übernommen. Herzlichen Dank dafür!

So konnten im Frühjahr 30 Nistkästen in den betroffenen Gebieten aufgehängt werden. Inzwischen sind die meisten Kästen bezogen. Wir hoffen, die Meisen lassen sich den Eichen-Prozessionsspinner schmecken!

   
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