Am 19. Februar 2025 bekamen wir, die 6. Klasse, Besuch von Frau Breitruck (Polizeihauptwachmeisterin), die mit uns den Workshop „Prävention im Team“ durchführte.

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Nach einer Aufwärmrunde mit gemeinschaftsbildenden Spielen ging es weiter mit „Sag JA! Sag NEIN!“ und wir durchleuchteten Verhaltensmöglichkeiten in „unangenehmen“ Alltagssituationen. Äußerst interessant waren auch die Einschätzungen zum Thema „Was ist Gewalt?“ auf einer Gewaltskala. Auch die Fragen „Wie gefährlich sind Trends?“, „Sind wir strafmündig?“ und die verschiedensten Fragen zur Handynutzung konnte uns Frau Breitruck erklären und wir besprachen diese für uns aktuellen Themen ausführlich.

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Ganz herzlich wollen wir uns auf diesem Weg bei Frau Breitruck für diesen aufschlussreichen, interessanten und vielseitigen Vormittag bedanken.

Eine 40-Stunden-Woche, ein 8-Stunden-Tag, Urlaubstage, ein freies Wochenende – ganz selbstverständlich! Oder etwa nicht? Im GPG-Unterricht blickten wir zurück in die Zeit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, die große Veränderungen für die Menschen mit sich brachte: Viele zogen in die Städte, um in neuen, großen Fabriken der Metall- und Textilindustrie zu arbeiten, so auch in Augsburg. Arbeitstag mit 14 Stunden, Arbeitswochen mit sechs Tagen und Kinderarbeit waren damals die Regel.

In einer dieser ehemaligen Fabriken ist mittlerweile das TIM, das staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg, zu finden. Unsere Klasse nahm dort am 18.02. an einer Museumsführung in dem umgebauten Fabrikgebäude teil. Frau Hofmann führte uns durch das Museum und erklärte, wie in der Zeit vor der industriellen Revolution Garne mit Spindeln und Fäden aus Schafswolle hergestellt wurden. Wer wollte, durfte dies selbst ausprobieren, Wolle kämmen und Fäden spinnen.

Ein ehemaliger Mitarbeiter aus einer Augsburger Textilfabrik führte uns die Webmaschinen vor, angefangen von der ältesten bis hin zu neuen Modellen. Mussten im 19. Jahrhundert auch Kinder und generell viele Menschen in der Produktion arbeiten, so führte der technische Fortschritt dazu, dass immer weniger Arbeiter gebraucht wurden. Ab den 1970er-Jahren verlagerte sich die Produktion dann immer mehr in Länder mit günstigeren Löhnen, was zum Verschwinden der Textilindustrie in Deutschland führte. Heute kommen die meisten Textilien aus Fernost, da dort für einen Bruchteil der Kosten produziert werden kann. Günstige Klamotten führen aber auch zum Problem der fast fashion, also einer kurzen Nutzungsdauer und dem übermäßigen Kaufen von Textilien, die dann wiederum zum Müllproblem werden.

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In einem weiteren Teil der Ausstellung erfuhren wir über die geschichtliche Entwicklung der Textilindustrie in Deutschland. Angefangen von schlossartigen Bauten, wurden die Gebäude immer größer und funktionaler, große Wohnanlagen für die Arbeiter entstanden, ebenso wie die Villen der Fabrikbesitzer, die teilweise heute noch erhalten sind. Viele der heute geltenden Rechte für Arbeitnehmer mussten von diesen Arbeitern, den Gewerkschaften und Parteien über viele Jahrzehnte mühsam erkämpft werden. Über eine Ausstellung von Kleidungsstücken aus den verschiedenen Epochen ging es dann in den Museumsshop, in dem einige noch Souvenirs erwarben, bevor uns der Bus zurück zur Schule brachte.

   
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