Im Fachunterricht BoZ Ernährung und Soziales setzten wir uns mit Bio-Lebensmitteln auseinander. Überzeugt von den vielen Vorteilen entschlossen wir uns, in der Pause Snacks aus Bio-Lebensmitteln zu verkaufen.

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Unsere erste Auswahl der Rezepte war nicht ganz so gelungen, also mussten wir uns noch einmal umentscheiden. Nachdem wir die Rezepte genügend getestet hatten, gingen wir in die Durchführung:

In der Schulküche wurden Snacks im Eiltempo hergestellt und gebacken, damit für die Pause entsprechend große Mengen zur Verfügung stehen, und für den Verkauf schön präsentiert!

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Toll! – Unsere Snacks kamen gut an.

In den vergangenen drei Schulwochen besuchte uns Frau Fischer von der Mittelschule Türkheim jeweils montags in den ersten beiden Unterrichtsstunden und führte mit der Klasse eine Übertrittsbegleitung durch, die aus drei aufeinander aufbauenden Modulen bestand.

Im ersten Modul mit dem Titel „Klassengemeinschaft stärken“ ging es vor allem darum, dass sich die Kinder besser kennenlernen und als Team enger zusammenwachsen. Zu Beginn stand eine sogenannte Autorenstunde auf dem Programm. Dabei sollten die Kinder Mitschüler finden, auf die bestimmte Aussagen zutrafen – zum Beispiel „Ich war schon auf einem anderen Kontinent“ oder „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“. Im Anschluss daran folgte die „Warme Dusche“. Jedes Kind bekam einen Papierwassertropfen auf den Rücken geklebt, auf den die Klassenkameraden freundliche Worte, Komplimente oder Dinge schrieben, die sie an der jeweiligen Person besonders schätzen. Da dieses Ritual bereits aus unseren Geburtstagsfeiern bekannt ist, klappte es sehr gut und wurde mit großer Freude angenommen. Zum Abschluss des ersten Moduls durften die Kinder in verschiedenen Kooperationsspielen ihre Teamfähigkeit erproben.

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Das zweite Modul stand unter dem Motto „Lerntypen entdecken“. Hier hatten die Kinder die Möglichkeit herauszufinden, mit welchen Sinnen sie neue Inhalte am besten aufnehmen und sich merken können. Zunächst wurde eine Liste mit zehn Wörtern per Beamer gezeigt, die sich die Kinder einprägen sollten. Nach einer kurzen Unterbrechung durch eine kleine Rechenaufgabe sollten sie alle Wörter notieren, an die sie sich erinnern konnten. Diese Übung wurde dann in abgewandelter Form wiederholt – einmal mit vorgelesenen Wörtern, einmal mit selbst geschriebenen Begriffen und schließlich mit kleinen Tastübungen. So zeigte sich am Ende recht deutlich, auf welche Weise sich jeder am leichtesten Dinge merken kann.

Im dritten und letzten Modul ging es schließlich darum, die Erkenntnisse aus dem vorherigen Teil in die Praxis umzusetzen. Die Kinder lernten verschiedene Lerntipps kennen, die zu ihrem jeweiligen Lerntyp passen – zum Beispiel den Einsatz von Farben, Bewegung, Eselsbrücken oder Reimen. Ziel war es, ihnen konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie sich schulische Inhalte besser erschließen und behalten können.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Fischer für ihre Zeit, ihr Engagement und die abwechslungsreiche Gestaltung der Stunden. Die Kinder haben nicht nur viel über das Lernen erfahren, sondern auch über sich selbst und ihre Klassengemeinschaft.

   
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