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Drei Tage, die in Erinnerung bleiben werden: Vom 6. bis zum 8. Juli 2026 hieß es für unsere 6. Klasse „Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Tannheimer Tal“. Was als Schullandheim geplant war, entwickelte sich zu einer Reise, die den Zusammenhalt der Gruppe auf eine neue Ebene hob.

Montag: Ankunft, erste Schritte und die “Halli Galli”-Nacht

Schon der Anreise-Montag zeigte, dass hier eine Gemeinschaft am Werk ist. Beim gemeinsamen Einkauf im Supermarkt mussten erste Entscheidungen für das leibliche Wohl getroffen werden – Alex erinnert sich heute noch gerne daran: „Mein persönliches Lieblingsessen war der Döner vom Abschluss, aber die selbstgekochten Nudeln am ersten Tag waren auch richtig lecker!“

Direkt danach folgte die Wanderung zum Vilsalpsee. Annika beschreibt den Ausflug so: „Am Ende wartete ein wunderschöner Wasserfall. Ein paar Kinder sind dort sogar ein Stück hochgeklettert! Nach etwa 45 Minuten Staunen und Naturgenießen sind wir zurückgelaufen – es war einfach unglaublich schön und ruhig.“

Dass Wandern auch seine Tücken hat, erlebte die Klasse hautnah: „Irgendwann während der Wanderung sind einem Mitschüler die Schuhe komplett auseinandergefallen“, erzählt Charlie lachend, „er musste sie dann mit Klebeband fixen – das sah vielleicht lustig aus!“

Am Abend war Teamwork am Wrap-Stand gefragt. Doch das echte Highlight fand (aus Sicht der Schüler zumindest) erst statt, als die Lehrer offiziell „Gute Nacht“ sagten. Thomas grinst heute noch bei der Erinnerung: „In der Nacht war es total lustig, die Mädels sind zu uns ins Zimmer geschlichen – das war wirklich witzig!“ Dass wir Lehrkräfte das „Halli Galli“ angeblich nicht bemerkt haben, ist für die Schüler der absolute Triumph der Woche.

Dienstag: Gipfelsturm und Schmuggler-Geheimnisse

Was als Spaziergang geplant war, wurde zur Bergbesteigung. Während eine Gruppe zum Schmugglersee wanderte, bewiesen einige Schüler echten Ehrgeiz. Anna schwärmt vom Gipfel des Iselers (1.876 m): „Als wir oben am Gipfelkreuz ankamen, haben wir ein kleines Buch in einem Briefkasten gefunden. Wir haben direkt unsere Namen und unsere Schule dort verewigt – jetzt weiß jeder, dass wir da waren!“

Der Blick vom Schmugglersee war dann die Krönung. Die sonst so lebhafte Gruppe kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus – und einige wurden beim Baden im eiskalten Bergsee zu „Eisbären“.

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Der Abend mit der Fackelwanderung war dann das emotionale Kontrastprogramm: Als wir Lehrer uns im dunklen Wald kurz versteckten, verwandelten sich unsere „Coolen“ in eine Gruppe schüchterner Abenteurer, die eng zusammenrückten. Dass sie danach freiwillig ins Bett gingen, war der beste Beweis für einen gelungenen Tag.

Mittwoch: Abschied und Döner-Glück

Nach dem Hüttenputz endete die Reise mit dem, was Kira als ihr kulinarisches Highlight bezeichnete: Einem gemeinsamen Döner in Türkheim. Ein perfekter Abschluss für eine Reise, die zeigte, dass Schule weit mehr sein kann als Tafel und Buch.

Ein kleines Dankeschön!

Ein solches Schullandheim ist nur durch tatkräftige Unterstützung möglich. Ein herzliches Dankeschön an Julia Wiethäuper und Chris Walter. Eure Hilfe hat diese Fahrt erst ermöglicht und so viel entspannter gemacht.

Fazit:

Wenn wir auf diese drei Tage zurückblicken, dann bleibt nicht nur die Erinnerung an atemberaubende Gipfel und den eisigen See. Was wirklich zählt, ist das, was in diesen 72 Stunden zwischen den Zeilen passiert, ist: Wie aus einer Gruppe von Schülern ein Team wurde, das sich gegenseitig unterstützt, gemeinsam über Pannen lacht und zusammen über sich hinauswächst. Dieses Schullandheim hat unsere Klassengemeinschaft nachhaltig gestärkt und uns gezeigt, dass Schule dann am schönsten ist, wenn wir gemeinsam neue Wege erkunden. Wir kommen nicht nur erschöpft, sondern um wertvolle Erfahrungen reicher zurück.

Schade, dass ihr nächstes Jahr nicht mehr hier seid!

Viele Grüße M. Schuster

   
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