
Im Jahr 2024 veränderte sich die gesetzliche Lage zum Besitz und Konsum von Cannabis grundlegend. Daher organisierte die Schule im Februar und März einen Workshop für die achten und neunten Klassen.
In interaktiven Szenarien führten die Referentinnen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse an die Problematik des Cannabiskonsums heran und erklärten ihnen eindrucksvoll die gesundheitsgefährdenden Auswirkungen des Rauschmittels. So zeigten die beiden Damen typische „Karrieren“ von Abhängigen auf und verdeutlichten die möglichen Folgen eines regelmäßigen Konsums.
Auch Unsicherheiten hinsichtlich der aktuellen Rechtslage wurden ausführlich besprochen. Hierbei ging es vor allem um Aspekte, die häufig unterschätzt werden, beispielsweise die Auswirkungen auf den Führerschein. Da die Anwesenheit der Klassenlehrkräfte während des Workshops nicht erwünscht war, fiel es den Schülerinnen und Schülern deutlich leichter, offen über ihre Fragen und Erfahrungen zu sprechen.
Besonders positiv wurde aufgenommen, dass die Teilnehmenden aktiv in die Veranstaltungen eingebunden wurden. Durch Gruppenarbeiten, Diskussionsrunden und praxisnahe Fallbeispiele konnten sie ihr Wissen erweitern und eigene Standpunkte entwickeln. Die Referentinnen gingen dabei auf die Fragen der Jugendlichen ein und schufen eine vertrauensvolle Atmosphäre. Am Ende des Workshops wurde deutlich, wie wichtig eine sachliche und fundierte Aufklärung über die Risiken von Cannabis ist. Viele Schülerinnen und Schüler nahmen neue Erkenntnisse mit und zeigten sich überrascht von den gesundheitlichen und rechtlichen Konsequenzen, die ein unüberlegter Konsum nach sich ziehen kann.
Das umfangreiche Infomaterial wurde dankend angenommen.
