„Sehen und gesehen werden“ -so lautete das Motto des 60-minütigen Programms des ADACs, an welchem die Klassen 3 und 4 Anfang April teilnahmen.
Auf dem Feuerwehrgelände der freiwilligen Feuerwehr in Ettringen empfing Frau Gehring von ADAC insgesamt 3 Klassen. Gemeinsam mit Frau Breitruck von der Polizei Bad Wörishofen und den Klassenlehrkräften folgten die Schülerinnen und Schüler aufmerksam den Worten der Expertin. Zunächst gab es den Auftrag, überall dort ein Hütchen zu verteilen, wo man als Fahrradfahrer vom Fahrer des Feuerwehrautos vermutlich nicht gesehen werden konnte. Die Vermutungen wurden danach direkt überprüft, indem die Schülerinnen und Schüler sich an die jeweiligen Hütchen stellten und versuchten von dort aus der Lehrkraft, welche als Fahrer im Feuerwehrauto saß, zuzuwinken. Das Highlight war, als sich jedes Kinds selbst ins Feuerwehrauto setzen durfte, um zu sehen, ob die Mitschüler an den verschiedenen Stellen außerhalb des Autos, Blickkontakt aufnehmen konnten. So wurden alle Plätze rund um das Fahrzeug herum auf mögliche tote Winkel getestet. Im toten Winkel liegen alle Bereiche außerhalb des Fahrzeugs, die der Fahrer trotz Spiegel nicht einsehen kann. Um den toten Winkel des Feuerwehrautos sichtbar zu machen, rollte Frau Gehring eine dreieckige große gelbe Plane aus. An genau dieser Stelle ist man als Radfahrer oder Fußgänger besonders gefährdet.

Die praktischen Tipps zum toten Winkel haben alle Schülerinnen und Schüler mit nach Hause genommen, um weiterhin sicher am Straßenverkehr teilzunehmen und die Gefahr des „Nicht-Sehen und Nicht-gesehen werden“ zu vermeiden.
