Vor dem Hintergrund des 120-jährigen Unternehmensjubiläums der LEW-Gruppe gibt es heuer eine besondere Aktion: LVN installiert an 24 Standorten in der Region neue Nistgelegenheiten für Störche.

Impulsgeber für das Vorhaben ist LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger. Gemeinsam mit Storchenexperte Anton Burnhauser sowie den Leitern der jeweiligen LVN-Betriebsstellen bestimmte er 24 Standorte für die neuen Nistgelegenheiten. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um vorhandene Nester an Strommasten oder Trafostationen. Die großen Schreitvögel erhalten 24 Nisthilfen „de luxe“. Dafür wird die Winterzeit genutzt: Die Störche sind in ihr Winterquartier umgezogen und kehren im Frühjahr erst zurück.

Eine der neuen Nisthilfen wurde nun in Ettringen im Bereich der Tussenhauser Straße, auf Höhe der Albert-Schweitzer-Schule auf einem Strommast installiert. Vor Ort schauten Roland Wagner, zweiter Bürgermeister Ettringens, LEW Kommunalbetreuer Josef Nersinger, Rektorin Dolores Kowalski, Konrektorin Dr. Veronika Kainz zusammen mit einigen Schülerinnen und Schülern dem LVN-Mitarbeiter Andre Mayer bei der Montage zu.

Der Bürgermeister Ettringens, Herr Robert Sturm, hatte eine Brotzeit für die Arbeiter spendiert, und die Schule Kaffee und Tee bereitgestellt.

Die Nistkörbe aus Metall fertigt der Bereich Metallbau der LVN-eigenen Werkstätten gemeinsam mit der Schlosserei Lehnert aus Wertingen. Dort entsteht der Oberkorb und wird mit den In Augsburg vorgefertigten Teilen für die Unterkonstruktion zusammengebaut. Die Kosten pro Nistkorb liegen zwischen 6.000 und 8.000 Euro, inklusive Montagekosten. Das Team des Bereichs Metallbau bei LVN übernimmt auch die Montage selbst, sowie die notwendigen organisatorischen Vorarbeiten, etwa das Bereitstellen von Kran, Hebebühne und Werkstattwagen.

Für die Montage der Nisthilfe selbst wird zunächst das vorhandene Nest vorsichtig abgehoben, der verzinkte Stahlkorb montiert und dann das Nest wieder eingelegt, damit der Storch sein neues Zuhause wegen der im Nest enthaltenen Gerüche wieder akzeptiert.

Die Schülerinnen und Schüler staunten sehr über die Größe und die Füllung des Storchennests mit Lehm.

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