Am 25. Oktober verbrachten wir, die 3. Klassen, einen Vormittag im Ettringer Wald. Zusammen mit dem Förster Walter Bayer und seiner Mitarbeiterin Sabrina entdeckten wir die Bäume und Tiere des Waldes. Das Fachwissen des Försters in Verbindung mit spielerischen Elementen aus der Waldpädagogik machten diesen Ausflug zu einem kurzweiligen Abenteuer.
Um halb 9 machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt mit dem Förster. Als wir dort ankamen, begrüßte er uns herzlich und erzählte kurz etwas über seinen Beruf als Förster. Dann gingen wir den Waldweg entlang und ließen die Waldumgebung auf uns wirken. An verschiedenen Plätzen blieben wir stehen, um über Bäume oder Tiere des Waldes zu sprechen. Ein großes Anliegen des Försters war die Laubbaum- und Nadelbaumkunde. Dabei wurden viele heimische Laubbäume, wie Ahorn, Eiche und Buche vorgestellt. Gemeinsam besprachen wir die Unterschiede im Aussehen. Besonders interessant waren die Unterschiede der Nadelbäume. Hier schauten wir uns die Baumrinden und die Zapfen genauer an. Nach einer kurzen Stärkung ging es dann weiter, vorbei am Bienenstock, an Kräutern, Pilzen und vielen Bäumen. Am Wegesrand entdeckten wir eine tote Blindschleiche. Diese Entdeckung war sehr beeindruckend für uns. Der Höhepunkt des Ausfluges war aber das Anfassen unterschiedlichster Tierfelle zum Abschluss unseres Waldspaziergangs. Alle waren begeistert von den Reh-, Wildschwein-, Fuchs- und Dachsfellen. Etwas ausgekühlt, aber gut gelaunt, kamen wir mittags wieder an der Schule an.
Für die beiden Klassen war es ein sehr spannendes und lehrreiches Erlebnis in der Natur!
