Unter diesem Motto laufen und radeln Ettringer Schüler zusammen ca. 1.500 Kilometer

Wie schon 2022 wollten wir auch heuer wieder einen Run for help durchführen. Unser Sportlehrer, Chris Walter, setzte sich dafür ein, dass dieses Mal nicht nur gelaufen, sondern auch mit dem Mountainbike gefahren werden konnte. Schließlich müssen wir als „Stützpunktschule Radsport“ unserem Titel alle Ehre machen! So wurde aus dem Run for help auch ein Bike for help.

Schon lange liebäugelt der sportlich vielseitig interessierte Lehrer mit dem Bau eines Kletterturms. Mit den erwirtschafteten Geldern könnten wir ihm seinen Wunsch erfüllen. Jetzt stellte sich noch die Frage, welchem sozialen Zweck wir den Restbetrag zuführen? In einer demokratischen Abstimmung sprachen sich die Ettringer Schüler für die Unterstützung des Vereins „Eins mehr“ zum Gedenken an die kürzlich verstorbene Lotta Marx aus. Außerdem wollen wir den Elternbeirat wieder mit einem kleinen Betrag unterstützen und auf diese Weise DANKE sagen für die Mithilfe bei der Organisation des Spendenlaufs bzw. der Spendenfahrt. Auch der Förderverein, der in diesem Jahr wieder aktiviert werden soll, soll ein Startkapital erhalten. Die Gelder bleiben also dieses Mal in der Region.

Mit diesem Vorwissen machten sich die Schülerinnen und Schüler hochmotiviert auf den Weg, um möglichst viele Sponsoren für ihren Lauf zu gewinnen. Es konnten Pauschalbeträge oder Beträge pro Runde mit Eltern, Verwandten, Freunden oder Firmen vereinbart werden.

Wie lief nun der Run for help bzw. der Bike for help ab?

Die Schülerinnen und Schüler drehten eine Stunde lang ihre Runden, entweder zu Fuß auf der 400 m Bahn oder mit dem Rad auf einem von Chris Walter abgesteckten Kurs. Wichtig war dabei, dass sie sich bewegten! Wie schnell hing von der Kondition der Teilnehmer ab. Ziel der Veranstaltung ist es, dass alle, abhängig von ihrer körperlichen Verfassung, möglichst viele Runden schaffen. Jeder gibt sein Bestes!

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Ein special guest konnte präsentiert werden: LURCHI. Er drehte ebenso seine Runden, was mit einer großzügigen Spende von Salamander honoriert wurde. Vielen herzlichen Dank an Frau Viktoria Kreis von Salamander und Lurchi!

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Sogar Mitglieder der Elternschaft, des Elternbeirats und des Lehrerkollegiums beteiligten sich aktiv am Lauf bzw. der Fahrt. Für dieses außerordentliche Engagement bedanken wir uns bei Frau Kathrin Rosengart, Frau Nicole Schmid, Frau Claudia Stiegeler, Frau Anja Schüßler und Frau Eva Kesper.

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„Ich glaube, wir können annähernd an den Erfolg vor zwei Jahren anknüpfen, was ich nicht gewagt hätte zu hoffen“, sagt Rektorin Dolores Kowalski ganz stolz, „nicht nur sportlich, sondern auch finanziell.“ Schülerschaft, Lehrerkollegium und Eltern schafften zusammen ca. 3.300 Runden, das entspricht 1.500 km. Auch der erreichte Spendenbetrag wäre wieder gigantisch: Es wurden etwa 18.000 € erlaufen. Das genaue Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Auf das Herzlichste bedanken sich alle Beteiligten bei den großzügigen Sponsoren, beim TSV Ettringen für die Nutzung der Sportanlage, beim Malteser Hilfsdienst für die Behandlung kleinerer Wunden und beim Elternbeirat für die Mitorganisation und Versorgung der Läuferinnen und Läufer mit Getränken und frischem Obst.

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„Gemeinsam konnten wir wieder eine gelungene, unvergessliche Veranstaltung auf die Beine stellen mit einem großartigen Ergebnis. Gemeinsam sind wir stark!“, so Kowalski.

Im Juni unternahmen wir, die 5. und 6. Klasse zusammen mit Frau Schmidmeir, Frau Städele und Frau Striebel, einen Ausflug nach Augsburg, um das Naturmuseum und Planetarium zu besuchen. Nach der Ankunft mit dem Bus gab es zuerst eine Brotzeit im schönen, schattigen Domgarten.

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Jetzt waren wir gestärkt für das Naturmuseum. Schon im Eingangsbereich gab es Erstaunliches zu entdecken. So konnte man in einen „Astronautenanzug“ schlüpfen oder seine Größe mit einem fossilen Beinknochen eines Urelefanten vergleichen.

Bei einer „Schnitzeljagd“ erforschte jede Gruppe einen anderen Themenbereich des Museums, wie zum Beispiel die Erdzeitalter, Fossilien, Schwaben  vor 15 Mio. Jahren, Tiere aus der Urzeit und Wirbeltiere in ihrem Lebensraum.

Für Interessierte gab es außerdem die Sonderausstellung „giftige Tiere“. Die Schlangen, Spinnen und Riesenheuschrecken waren lebendig. Berühren konnte man aber nur die echte Schlangenhaut.

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Ein absoluter Höhepunkt war das Planetarium. Auf zurückklappbaren Sesseln lagen wir unter der Kuppel und blickten in den Sternenhimmel. Doch dabei blieb es nicht, denn wie mit einem Raumschiff gingen wir auf eine Reise weit hinaus ins Weltall zu den verschiedenen Planeten unseres Sonnensystems. In Fotos konnte dies jedoch nicht festgehalten werden. Den fantastischen 3D-Effekt muss man einfach selbst erlebt haben!

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