Am 19. November bekamen wir Besuch von Frau Hiller von der psychosozialen Beratungsstelle der AWO in Mindelheim. Zusammen mit Frau Behr führte sie mit uns einen Workshop zum Thema Sucht durch. Wir sprachen darüber, welche Beispiele von Sucht es gibt und wie man zwischen Genuss, Gewöhnung und Sucht unterscheidet. In drei Gruppen überlegten wir uns, wie die perfekte Droge ohne Nebenwirkungen aussehen könnte. Im zweiten Teil nach der Pause sammelten wir Beispiele unserer Hobbys und aller Aktivitäten, die wie eine „firewall“ zum Schutz vor Süchten wirken können. Die Bausteine klebten wir zur Übersicht auf ein großes Plakat, das zur Erinnerung in unserem Klassenzimmer hängt. In der Schlussrunde erhielten wir Karten mit Gedanken, die uns dazu anregen sollten, eine positive Eigenschaft unserer Mitschüler/innen zu formulieren. Es war ein sehr aufschlussreicher Tag und es hat uns sehr viel Spaß gemacht.

Sucht 1  Sucht 2 Sucht 3

Am Montag, den 18. November 2019 fuhren die Klassen 3a und 3b mit uns, der 8. Klasse, in den Schulwald in der Nähe des Schnerzhofer Weihers. Um neun Uhr wurden wir mit dem Bus abgeholt und waren zehn Minuten später am Parkplatz, wo Ettringens Bürgermeister, Herr Sturm, und der Förster, Herr Bayer, auf uns warteten. Von dort dauerte es weitere zehn Minuten, die wir zum Schulwald liefen.

Herr Sturm informierte uns über die Geschichte dieses Waldes. Dessen Holz wurde früher für die Heizung der Schule verwendet. Herr Bayer wies uns genau ein, wie und wo die Bäume eingepflanzt werden sollten.

Baumpfl 1  Baumpfl 2  Baumpfl 3

Danach durften wir selber Plätze zum Pflanzen suchen, tiefe Löcher mit dem Spaten graben, um die Setzlinge aus der Baumschule einzupflanzen. Wir halfen auch den Drittklässlern beim Einpflanzen, die vor der Pause an einem Spiel im Wald teilgenommen hatten. Sogar unser Bürgermeister und unsere Rektorin, Frau Kowalski hatten sichtlich Spaß an der Aktion. Im Vorfeld hatte jeder Schüler eine Wuchshülle kreativ mit Edding oder Acrylfarben gestaltet, die wie ein Treibhaus wirkt und die Rehe vom Verbiss abhalten soll. Mit ihr konnte jeder Schüler seinen selbst gepflanzten Baum kennzeichnen. Als Belohnung für getane Arbeit spendierte Bürgermeister Sturm für alle fleißigen Arbeiter einen Lebkuchen. Vielen Dank dafür!

Gegen 12:00 Uhr fuhren wir zur Schule zurück und hatten bis dahin über 100 junge Bäume gepflanzt. Das war ein interessanter Tag im Zeichen des Umweltschutzes.

 

   
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